Glossar

 Eine Sammlung deutscher (dt), französischer (frz) und englischer (en) Fachausdrücke
aus der Seefahrt. Einige davon haben (vor allem in Norddeutschland) auch Eingang in
den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden.

(Wer einen Fehler findet, darf den behalten. Ich mache dann einen neuen. Für Hinweise bin ich trotzdem dankbar…)

 


Abendwache (dt) – die Wache von 20:00 bis 24:00 Uhr
Able Body (AB) (en) – siehe Vollmatrose
achteraus (dt) – in Fahrtrichtung hinter dem Schiff
achtern (dt) – hinten
Achtersteven (dt) – hinterer Abschluss des Schiffes
ahead (en) – siehe voraus
anheuern, anmustern (dt) – Vertrag zum Arbeiten an Bord abschließen
Armstrong-Patent (dt, en) – Slang aus der Zeit, als alle Arbeiten mit Muskelkraft gemacht wurden
astern (en) – siehe achteraus
aufentern (dt) – in der Takelage hochklettern
Auge (dt) – offene Schlinge im Tauwerk
Außenbordskameraden (dt) – die Fische im Meer
Aye aye! (en) – Bestätigen eines Befehls (übers.: Ja, ja!).

Bach (dt) – seemännisch umgangssprachlich jedes Gewässer
Back (dt) – (Ess-)Tisch mit einer Umrandung, damit bei Seegang nichts herunter rutscht
Backbord (dt) – die in Fahrtrichtung linke Schiffsseite (rote Laterne)
Backschaft (dt) – Küchenhilfe, Tischdienst, Abwaschdienst
Bark (en) – Segelschiff mit nur zwei vollgetakelten Masten (Der Besanmast hat nur Schratsegel)
Barkasse (dt) – großes Verkehrsmotorboot zur Personenbeförderung im Hafen (gegen Gebühr)
Beaufort-Skala (dt) – Skala zur Beschreibung der Windstärke, von 0 (Windstille) bis 12 (Orkan) Abkürzung: bft
to belay (en) – siehe belegen
belegen (dt) – eine Leine an etwas fest machen. Meist Festmachen des Schiffes (letztes Kommando)
Belegnagel (dt) – durch ein Brett gesteckter Stift zum Festmachen (belegen) einer Leine
Besanmast (dt) – der hinterste Mast
Besanschot an! (dt) – Kommando: Der Kapitän gibt einen aus
Besteck (dt) – mechanische Hilfsmittel zur Navigation
Bilge (dt, en) – der Raum direkt über dem Kiel
Bilge Pump (en) – Pumpe zum Lenzen des ins Schiff eingedrungenen Wasser, das sich in der Bilge sammelt
Boarding house (en) – Schifferheim, Absteige, Job-Vermittlung, Verkauf von Ausrüstung für Seeleute
Boje (dt) – ein besonders geformter, am Grund befestigter Schwimmkörper. Formen und Farben haben eine bestimmte Bedeutung
Bootsmann
(dt) – direkter Vorgesetzter der Decksmannschaft
Bootsmannspfeife (dt) – Signalpfeife, die auch bei starkem Wind verständliche Kommandos gibt
Bosun, Boatswain (en) – siehe Bootsmann
Bowery (en) – Rotlichtbezirk in New York
Brecher (dt) – große Welle mit brechendem Kamm
Brötchennavigation (dt) – der Kapitän schickt im Hafen den Schiffsjungen zum Bäcker.
An der Brötchentüte erkennt er, in welchem Hafen man liegt.
Bug (dt) – vorderes Schiffsende
Bulgine (en) – kleine Dampfmaschine auf Schienen zum Transport der Schiffsladungen auf dem Kai
Bullauge (dt) – kleines rundes Fenster in der Bordwand
buoy (en) – siehe Boje
Bunk (en) – siehe Koje

Cabestan (frz) – siehe Gangspill
Cabin Boy (en) – siehe Moses
Canvas (en) – Segeltuch
Capstan (en) – siehe Gangspill
Captain’s daughter (en) – siehe Katze, neunschwänzige
Cargo (en) – (Schiffs-)Ladung
Carpenter (en) – siehe Zimmermann
Chief mate (en) – Erster Offizier
Clipper (en) – sehr langes und schnelles (Fracht-)Segelschiff mit 3-5 Masten für weite Distanzen
Cook, Cookie
(en) – siehe Smutje
Crew (en) – (Schiffs-)Mannschaft ohne die Offiziere
Crow’s Nest (en) – siehe Krähennest

Davit (dt, en) – Auslegerkran, an dem das Beiboot / Rettungsboot hängt
Davy Jones (en) – seemännisch: der Teufel
Davy Jones‘ locker (en) – der Meeresgrund
DgzRS (dt) – Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
Draft, Draught (en) – siehe Tiefgang
Drift ice (en) – siehe Treibeis
Dschunke
(dt) – chinesischer Lastensegler

Eimer (dt) – Spottname für ein Schiff (ein Wassereimer ist eine Pütz)
Erster (Offizier) (dt) – der in der Rangordnung zweite Mann nach dem Kapitän
Eselsfrühstück (dt) – spöttisch für eine mit Stroh gefüllte Matratze
Etmal (dt) – die an einem Tag (von Mittag bis Mittag) zurückgelegte Strecke

Fall (dt) – Tau (z.B. zum Segelhissen)
Fallreep (dt) – Strickleiter
Fathom (en) – engl. Längenmaß, ca. 6 ft. (1,80m)
Fender (dt) – außenbords gehängter Puffer um ein Anschlagen z.B. an der Kaimauer abzupolstern
Festmacher (dt) – Jemand, der an einer zuvor vom Schiff geworfenen Wurfleine die Festmacherleine
(eine dicke Trosse) zum Kai zieht und dort über den Poller legt
Feuer (dt) – seemännische Bezeichnung für jede Art von Leuchtfeuer
First mate (dt) – siehe ErsterOffizier
Flaggenalphabet (dt) – zur optischen Signalübermittlung benutzte Flaggen, die je einen Buchstaben symbolisieren
Fluke (dt) – die Schwanzflosse des Wals
Fock (dt) – vorderster Mast
Fore-and-aft (en) – siehe Schratsegel
Forebitter
(en) – Pollerlieder (Freizeitlieder der Seeleute)
Foresheet (en) – Vorsegel
forward (en) – vorwärts
Freibeuter (dt) – ein Kaperfahrer mit der Erlaubnis einer Regierung, feindliche Schiffe auf hoher See aufzubringen
Fuß (dt) – englisches Längenmaß (ca. 30 cm)
Fußpeerd (dt) – unter den Rahen gespanntes Tau zum Abstützen der Füße
beim Ausentern auf die Rahen

Gangspill (dt) – große Winde auf Segelschiffen, z.B. zum Aufholen des Ankers oder der Rahen
Galley (en) – siehe Kombüse
Gangway (en) – Zugang zum Schiff von der Hafenkante. Früher meist eine Planke, heute meist als Treppe ausgeführt
Glasen (dt) – Anschlagen der Schiffsglocke beim halbstündigen Umdrehen des Stundenglases (Uhr)
gieren (dt) – drehen des Schiffes um die Hochachse
Großer Teich (dt) – der Nordatlantik
Großmast (dt) – der zweite Mast von vorn
Gut, laufendes (dt) – alle Taue und Leinen, die beweglich sind
Gut, stehendes (dt) – alles Tauwerk, das fest ist, z.B. den Mast hält und die Wanten

Hängematte (dt) – Tuch aus Leinen, an zwei Seiten aufgehängt als Schlafplatz für Seeleute
Hafenkapitän
(dt) – Der Oberste Chef im Hafen (an Land)
Halyard (en) – siehe Fall
Hammock (en) – siehe Hängematte
to haul (en) – siehe holen
Haul away! (en) – Kommando: Hol weg! Hau ruck! (ziehende Bewegung)
to heave (en) heben, anheben, hochziehen
Heave a-Weigh (en) – Kommando: Anker auf!
Heave-ye ho!, yo-ho! (en) – Hau ruck!
Heck (dt) – hinteres Schiffsende
Heuer (dt) – Entlohnung des Seemanns
hieven (dt) – heben, anheben, hochziehen
holen (dt) – eine Leine anziehen
homeward bound (en) – heimwärts
Hundewache (dt) – die Wache von 00:00 bis 04:00 Uhr

Jack (en) – Bezeichnung für Matrose
Jakobsleiter (dt) – Strickleiter, die außenbords hängt. Zum Übergang von größeren auf kleinere Schiffe oder für Reparaturarbeiten
Janmaat (dt) – Bezeichnung für Matrose
Johnnny (en) – Bezeichnung für Matrose
Jolly Roger (en) – die (schwarze) Piratenflagge
Jungfernfahrt (dt) – die erste Reise nach Fertigstellung und Stapellauf eines Schiffes

Kabel (dt) – dickes Tauwerk
kalfatern, kalfaten (dt) – Abdichten von Holzplanken mit Werg und Teer
kapern (dt) – Das Aufbringen eines fremden Schiffes mit Gewalt
Katze, neunschwänzige (dt) – Peitsche aus neun dünnen Tauen mit vielen Knoten zur Bestrafung
Kaventsmann (dt) – riesige, bis über 30 Meter hohe Einzelwelle; wurde früher oft als Hirngespinst abgetan
Kielschwein (dt) – Verstärkung des Kiels in Längsrichtung
Klabautermann(dt) – Schiffskobold
Klüsen
(dt) – Öffnungen in der Schiffswand, durch die Ketten oder Taue geführt werden.
Koje (dt) – Schlafstätte an Bord
Kombüse (dt) – Bordküche, Arbeitsplatz des Smutje
Krähennest (dt) – Plattform oder Korb im Mast für den Ausguck
kreuzen (dt) – im Zickzack gegen den Wind segeln
Kreuzmast (dt) – siehe Besanmast

Labskaus (dt) – unbeliebtes Not-Essen an Bord. Bestehend aus eingeweichtem Trockenfisch und -brot
Land Ho! (en) – Ausruf: Land in Sicht
Landlubber (en) – siehe Landratte
Landratte (dt) – Nichtseemann
Lanyard (en) – Seil, an dem etwas aufgehängt ist
League (en) – nautisches Maß: 3 Seemeilen = 5,556 km
Lee (dt) – dem Wind abgewandte Schiffsseite
Leichtmatrose (dt) – Matrose in Ausbildung, entspricht einem Lehrling im Handwerk
lenzen (dt) – Wasser aus dem Schiff schöpfen oder pumpen
Limejuice Sailor, Limey (en) – Spottname für englische Seeleute (sie tranken Limonensaft gegen Skorbut)
Lime Street (en) – früherer Rotlichtbezirk in Liverpool
Lob Scouse (en) – siehe Labskaus
Logbuch (dt) – Schiffsjournal, Schiffstagebuch
Logis (frz, dt) – Mannschaftsunterkunft
löschen (dt) – Entladen eines Schiffes
lumper (en) – siehe Schauerleute
Longboat (en) – größeres Ruderboot für acht bis zehn Ruderer. Auf Walfängern die Boote für die Harpuniere
Luv (dt) – dem Wind zugewandte Schiffsseite

Mannschaft (dt) – Die Besatzung eines Schiffes ohne die Offiziere
Man-o-War
(en) – Kriegsschiff
Marine (dt) – die Seestreitkräfte
Matelot
(en, frz) – Matrose, Seemann
Matrosenkuchen
(dt) – spaßhaft für den unbeliebten Schiffszwieback
Mayday (en) – internationaler Funk-Hilferuf (von frz. m’aidez, helft mir!)
Meerjungfrau (dt) – durch Zauber gebanntes Fabelwesen, meist in Frauengestalt mit Fischschwanz dargestellt
Mermaid
(en) – siehe Meerjungfrau
Messe
(dt) – Speiseraum an Bord
Meuterei (dt) – Befehlsverweigerung, Rebellion an Bord gegen die Schiffsleitung
Moses (dt) – Jüngstes Besatzungsmitglied, Schiffsjunge

Nautische Meile (dt) – siehe Seemeile
Navigation
(dt, en) – die Standortbestimmung auf See, Festlegung und ggfls. Korrektur des Kurses
Navy (en) – siehe Marine
Niedergang (dt) – Treppe zwischen den Schiffsdecks
Nordpol (dt) – man unterscheidet zwischen dem geografischen und dem magnetischen Nordpol. Der magnetische wandert, der geografische nicht
Nüsternplünn (dt) – umgangssprachlich für Taschentuch

Ölzeug (dt) – wasserdichte Kleidung der Seeleute

Packeis (dt) – übereinander geschobene Schollen von Meereis
Päckchen (dt) – Gruppe von gleichen oder ähnlichen Schiffen, die im Hafen längsseits aneinander festgemacht werden
Persenning
(dt) – wasserdichte Abdeckplane
Pidgin-English (en) – gebrochenes Englisch, mit malaiischen und chinesischen Worten untermischt
Piraten (dt) – Seeräuber
Planke (dt) – starkes Brett, Bohle
Portside, Port (en) – siehe Backbord
Prise (dt) – die Beute eines Piraten oder eines Kaperfahrers
Privateer (en) – siehe Freibeuter
Pütz
(dt) – Eimer zum Schöpfen von Wasser

Quarterdeck (en) – Achterdeck, der hinter dem Großmast liegende Teil des Deckes
Quartier (dt) – Unterkunft
Quay (en) – Kai

Rah (dt) – quer zur Fahrtrichtung am Mast befestigte Rundstange, die Segel trägt
Rahsegel (dt) – an der Rah aufgehängtes Segel
Railing (en) – (siehe Reling)
Reede
(dt) – Ankerplatz für Schiffe in einer Bucht oder außerhalb des Hafens
Reep (dt) – gedrehtes Tau, Seil
Reepschläger (dt) – Seilmacher, Seilschläger
Reeperbahn (1) (dt) – lang gestrecktes Arbeitsareal des Seilmachers
Reeperbahn (2) (dt) – Rotlichtbezirk in Hamburg, hier arbeiteten früher die Seilmacher
Rein Schiff! (dt) – Kommando zur gründlichen Reinigung des Schiffes
Reling (dt) – Geländer zur Begrenzung des freiliegenden Decks
Riff (dt) – Felsen oder Korallen, die so dicht unter der Wasseroberfläche liegen, dass sie Schiffe gefährden können
Rigg (en) – siehe Takelage
rollen (dt) – Kippen des Schiffes um die Längsachse
Ruder (dt) – Einrichtung zum Steuern eines Schiffes oder Bootes
Rudergänger
(dt) – Seemann, der die Ruderwache hat. Hält den Kurs, den der Steuermann vorgibt
Running gear (en) – siehe Gut, laufendes

Salty Dog (en) – Slang: erfahrener Seemann
Schäkel (dt) – U-förmiges Metallstück, das mit einer Schraube zu verschließen ist. Zum Verbinden von Kettengliedern
schanghaien (dt) – einen Seemann gegen seinen Willen oder unter Ausnutzung von Bewusstlosigkeit auf ein Schiff vermitteln
Schauerleute
(dt) – sind im Hafen für das Be-und Entladen von Schiffen zuständig
Schiffszwieback (dt) – unbeliebtes Nahrungsmittel, ähnlich Hartkeks
Schott (dt) – Trennwand zwischen zwei Schiffssektionen quer zur Fahrtrichtung
Schott dicht! (dt) – Tür zu!  Auch Slang: Halt’s Maul!
Schratsegel (dt) – in Längsrichtung des Schiffes stehendes, nicht an Rahen befestigtes Segel
Scouse (en) – scherzhaft für Einwohner von Liverpool, nach dem dort gesprochenen Dialekt
Scuppers (en) – siehe Speigatt
Seegang (dt) – durch Wind hervorgerufene Wellenbewegung des Meeres
Segelmacher (dt) – Handwerker, der Segel herstellt oder repariert – entweder an Land oder auf Großseglern
Seekiste (dt) – Koffer des Seemanns zu Aufbewahrung seiner Ausrüstung, Kleidung und Papiere
Seemannssonntag
(dt) – Donnerstag, an dem es traditionell ein sehr gutes Essen gibt.
Seemeile (dt) – 1 sm = 1,852 km (ca. 1/60 eines Breitengrades)
Seesack
(dt) – verschließbarer Segeltuchsack, siehe Seekiste
Semaphore (en) – siehe Winkeralphabet
Shackle (en) – siehe Schäkel
shanghaien (dt) – das gewaltsame Anheuern eines Seemans gegen dessen Willen
Shanty (en) – Arbeitslied auf See
Shantyman (en) – Vorsänger für Arbeitslieder
Sheet (en) – Segel-(Tuch)
Shoal (en) – (1) (Fisch-)Schwarm
Shoal (en) – (2) siehe Untiefe
Smutje, Smut (dt) – Schiffskoch
Sonar (dt, en) – Bestimmung der Wassertiefe durch Echolot
Speigatt
(dt) – Öffnung in der Schiffswand, als Ablauf für überkommendes Wasser
Spill
(dt) – siehe Gangspill
spleißen (dt) – zwei Tauenden durch Verflechten zusammenfügen (auch Seemanns-Slang: heiraten)
Square rig (en) – siehe Rahsegel
stampfen (dt) – nicken des Schiffes um die Quersachse
Starboard (en) – siehe Steuerbord
Steuerbord (dt) – die in Fahrtrichtung rechte Schiffsseite (grüne Laterne)

Takelage (dt) – die Gesamtheit der Masten und des Tauwerks, das diese hält
Talje (dt) – Flaschenzug
Tampen (dt) – kurzes Tauende
Tarpaulin (en) – siehe Persenning
Tarry Jumper (en) – Teerjacke
Tauwerk (dt) – alle geflochtenen und geschlagenen Seile
Tide (dt) – die Gezeiten, Ebbe und Flut
Tiefgang (dt) – der Abstand zwischen Wasseroberfläche und der Unterseite des Kiels
Tonnage (dt) – Maß für die Wasserverdrängung eines Schiffes (Schiffsgröße)
Trade winds (en) – die Zonen stetiger Windrichtung. Westwinde im Nordatlantik, Ostwinde im Südatlantik
Trawling (en) – Fischfang mit Schleppnetzen
Treibanker (dt) – wird bei rauer, unruhiger See als Stabilisator eingesetzt. Besteht meist aus einem großen Segeltuchsack
Treibeis (dt) – auf dem Meer treibende Eisschollen, die keine geschlossene Oberfläche bilden
Trosse (dt) – schweres Tau zum Festmachen oder Schleppen von großen Schiffen

Uncle Sam (en) – scherzhaft für den Staat U.S.A.
Untiefe (dt) – flaches Wasser, gefährlich für die Navigation

Vollmatrose (dt) – ausgelernter Matrose, entspricht einem Gesellen im Handwerk
Vollschiff (dt) – Segelschiff mit Rahsegeln an drei Masten
voraus (dt) – in Fahrtrichtung, vor dem Schiff

Wahrschau! (dt) – Vorsicht! Achtung! Aufpassen!
Wanten (dt) – Tauwerk von der Reling zur Mastspitze, hält den Mast seitlich. Bestandteil der Takelage. Bei Segelschiffen oft mit Querleinen zu Strickleitern zusammengefasst
wind’ard, windward (en) – vor dem Wind
Winkeralphabet (dt) – optische Signalübermittlung durch zwei Flaggen. Jede Stellung der Flaggen bedeutet einen Buchstaben bzw. eine Zahl

Yarn (en) – Seemannsgarn

Zimmermann (dt) – ist auf dem Schiff für alle Reparaturarbeiten zuständig, die mit Holz zu tun haben

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